Jahresthema 2025 / 26 „Eins nach dem Anderen“
Für unsere Erstklässler heißt es im Schulanfangsgottesdienst „Warte mal“ …
Denn einer nach dem anderen bekommt seine Zuckertüte. Ungeduld kennt jeder. Obwohl im Warten Hoffnung steckt, wartet niemand gern. Aber Wartezeit ist keine verlorene Zeit: Ich sehe die Tüten der anderen und deren strahlenden Augen. Nun bin ich dran …
Das Jahresthema 2025-26 unserer Evangelischen Schulen in Schneeberg heißt
„Eins nach dem Anderen“.
Wir alle müssen warten. Manchmal sind es lange Schlangen oder wir warten auf Anrufe. 112 Minuten wartete die deutsche Fußballnation im WM-Finale von Rio auf das erlösende 1:0.
Im hektischen Alltag erleben wir diese Wartemomente oft als verlorene Zeit. Wir verdrehen die Augen, der Puls steigt.
Wie wäre es mit SCHÖNER WARTEN? Unerwarteter Freiraum bietet Möglichkeiten. Sich in Geduld zu üben ist biblisch verankert, es verweist auf Gottes Zeitplan. Geduld wird als Haltung des Herzens beschrieben, die Vertrauen und Engagement widerspiegelt. Das Gegenteil wäre Ungeduld …
Mit den Kindern und Jugendlichen wollen wir uns im Kirchenjahreskreis u. a. mit folgenden Fragen beschäftigen:
Warum ist der Apfel erst im Herbst reif?
Warum beten?
Warum warten im Advent?
Warum feiern?
Warum eins, zwei, drei Könige?
Warum weinen?
Warum Eier suchen?
Warum auferstehen?
Warum träumen?
Im Kirchenjahreskreis folgt ein Fest nach dem anderen. Das hat mit dem Gelingen unsers Lebens zu tun.
„Eins nach dem anderen“ wird sinnvoll, weil es uns die wertvollen Facetten des Daseins liebevoll und überraschend eindrücklich vor Augen führt.
































