Aktuelle Projekte

13. Mai 2016

„… mich wundert, dass ich so fröhlich bin!“

Dieses Zitat von Martin Luther kam uns für unsere Projekttage vom 1. – 4. November in den Sinn. Denn am 31. Oktober ist Reformationstag. Was bedeutet Reformation eigentlich und was hat dies mit uns zu tun? Vor ungefähr 500 Jahren wurde die Kirche reformiert. Reformation, Reform heißt nichts anderes als Ursprung suchen, aufräumen, freiräumen, Spielräume entdecken.

Martin Luther ist eine große Persönlichkeit dieser Zeit. Seit Luther wissen wir, dass wir Gottes Liebe nicht kaufen können, dass Gott uns entgegen kommt. Wir leben „allein von der Gnade“, ganz umsonst. Das ist doch ein großes „Geschenk“.

So begaben wir uns an vier tollen Projekttagen auf die Spuren Luthers. Der Auftakt war das Theaterstück „Herr Käthe“ unserer Hellblauen Klasse 4. Sie führten ihr Schauspiel für alle Klassen unserer Schule auf und stimmten uns mit den Liedern und Texten auf den Reformationstag ein.

In der Projektwoche sangen wir alte Lieder, es gab leckere Reformationsbrötchen für alle, wir druckten Bibelverse und schrieben mit Feder. Ein besonderes Highlight war die uns die zur Verfügung gestellte, alte Druckerpresse der damaligen Zeit. Jedes Kind durfte hier selbst seinen eigenen Bibelvers drucken. Das war spannend. Da wir in gewisser Weise auf Pilgerreise gingen, war die Herstellung von Pilgersandalen und –stöcken natürlich selbstverständlich. Die Ergebnisse können sich sehen lassen!

Zum Abschluss gingen wir mit unseren wunderbaren Pilgerstöcken zur Andacht in die St. Wolfgangskirche und dankten Gott, dass wir so fröhlich sein dürfen.

Töpfern Klasse 4, 10.5. und 31.5.2016

Wie bereits zur Tradition geworden, Töpfern unsere 4. Klassen originelle Gefäße. In diesem Jahr fand die „Töpferwerkstatt“ unter Leitung von Frau Gasse an unserer EMIL statt. Am 10.05.16 und am 31.05.2016 erprobten die Kinder der roten und hellgrünen Klasse Töpfertechniken. Mit viel Geduld, Fingerfertigkeit und der nötigen Kreativität gingen die Kinder ans Werk. Ganz individuelle Arbeiten entstanden. Nun folgten noch das Brennen und die Glasur der entstandenen Gefäße. Nach zwei Wochen konnten dann alle Kinder ihre Töpfersachen mit nach Hause bekommen.